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So, mein Marathon am 12.03.2011 begann eigentlich am 11.03.2011.
Warum?
Gerade noch am Tag vor meinem Marathon, beim Essen im „Kaffee neben an“, erzählte ich, dass es unklug ist am Abend vor dem Wettkampf 2 Pizzas und 3 Weizenbier zu verzehren, da es sich am nächsten Tag auf mein Verdauungstrakt auswirkt (wie, darauf möchte ich hier nicht näher eingehen), es hat mich aber nichts davon abgehalten kilogrammweise Garnelen in mich rein zudrücken.
Seit dem 12.03.2011 weiß ich, dass auch Garnelen im Überfuß die gleiche Wirkung haben.
Vom Gefühl her lief beim Frühlingsmarathon alles perfekt, bis auf die 8 Runde, da musste ich für 4:24 min. austreten, sonst hätte ich das wertvolle Eiweiß, was ich am Tag vorher aufgenommen habe, unfreiwillig auf der Strecke und in der Laufhose verteilt.
Nun, habe trotzt des Abenteuers auf einer öffentliche Toilette die Ziellinie in 3:41:11 passieren können, konnte nun leider in meiner AK den 2 Platz belegen. Dies soll mir eine Lehre sein.
Aber nun zu dem Tag X.
Am 12.03.2011 gegen 6:45, nach meinem Heldenfrühstück, holte ich Dirk ab, und wir machten uns gemütlich nach Öjendorf auf den Weg. Er war nun leicht aufgeregt und wollte sich rechtzeitig (halbe Stunde vor dem Start) nachmelden.
Am Ziel angelangt hatten wir noch 1 Std. bis zum Start, somit konnten wir uns mit ein Paar Läufern vom 100mc unterhalten. Ein Gespräch ist mir aber im Gedächtnis hängen geblieben. Es ging als erstes um Horst Preisler der mit seinen ca. 1730 Marathons der Mann mit den meisten Läufen über 42,195 km in der Welt ist.
Dirk: ….......blablablabla...............dies ist mein 10 Marathon.........blablabla...............
Arne vom 100mc:.......blablabla.......diesen Monat, oder diese Woche?........
Dirk:.................................................???..................... hahaha.....;-)
Ja, nun der Lauf war am Samstag richtig einfach, bis auf den o.g. Vorfall. Das Wetter hat super mitgespielt und hat insgesamt 113 Läufer angelockt.
Die Verpflegung während des Laufes war wie üblich kaum zu übertreffen und auch danach gab es reichlich, z.B. Erbsensuppe mit Bockwurst, Schnittchen, Käsehäppchen und Bier (Alkoholfrei und mit). Wer einen Absacker nach der üppigen Mahlzeit gebraucht hat, konnte auch einen bekommen.
Würde ich am 10.04.2011 nicht den „Bonner – Marathon“ laufen würde ich wieder nach Öjendorf fahren.